AGCO Facebook Massey Ferguson You Tube AGCO Twitter Massey Ferguson Blog

Für Massey Ferguson waren die Achtziger eine Zeit der Herausforderung im harten Kampf gegen den Nachfragerückgang für landwirtschaftliche Maschinen – gefolgt von einem unglaublichen Gegenschlag im unnachahmlichen Stil von MF! 1980 umfasste der Direktvertrieb von Massey Ferguson 190 Länder.

In Brasilien herrschte eine hohe Nachfrage für die neuen Traktormodelle MF 295 und MF 296 wie auch für das Mähdreschermodell MF 5650, wodurch die Verkaufszahlen hier um 10 % anstiegen. Unter dem Namen „Massey-Ferguson Perkins SA“ formten Unternehmen des Landmaschinen- und des Motorenbaus eine neue Gemeinschaft.

In Australien wurde die Zuckerrübenerntemaschine MF 305 zum Dauerrenner, während die Mähdrescherproduktion in Europa erfolgreich vom schottischen Kilmarnock ins französische Marquette verlagert werden konnte.

Massey Ferguson musste sich von seiner schwersten finanziellen Phase erholen.

1981 gehörte das MF-Vertriebsnetz zu den größten und branchenweit umfangreichsten seiner Art. MF konnte so trotz der Landwirtschaftskrise seine Position als größter Traktorenhersteller in der westlichen Welt behaupten.

Die nordamerikanische Produktreihe wurde schrittweise verbessert und in Kanada die Produktion einer neuen Mähdrescherbaureihe aufgenommen, darunter die Selbstfahrmodelle MF 860 und MF 850.

In Europa wurden drei neue Industriemaschinen vorgestellt, darunter der Raupenfrontlader MF 300C.

In diesem Jahr feierte MF sein 50-jähriges Jubiläum als Hersteller von allradgetriebenen Traktoren.

Für Massey Ferguson kam 1982 der Wiedereinstieg in die Industrie.

Mehr als 23 neue oder verbesserte Produkte wurden in diesem Jahr eingeführt, darunter die Traktoren der Baureihen MF 200 und MF 600, der Mähdrescher MF 665 und neue MF 2640.

Der Marktanteil aller Großmaschinen in Nordamerika und aller Traktoren und Mähdrescher in Kanada wurde gesteigert. Im kanadischen Brantford wurde der Mähdrescher MF 850 versuchsweise mit Computerausstattung hergestellt.

In Großbritannien konnte der Marktanteil erhöht werden. Die Traktorbaureihe MF 600 und der in Manchester hergestellte Grabenbagger MF 50D wurden eingeführt. Im Werk Banner Lane im englischen Coventry wurde der 2,5-millionste Traktor hergestellt – ein Rekord unter den europäischen Traktorenwerken. MF trug 1982 zu fast 50 % der Traktorproduktion in Großbritannien bei.

Nachdem ein Jahr zuvor die Arbeitslosigkeit in Großbritannien ihren höchsten Stand seit Kriegsende erreicht hatte, beschäftigte Massey Ferguson 1983 durchschnittlich 23.751 Personen.
In Europa konnten große Verkaufserfolge verzeichnet werden, nachdem die neue Hochleistungsmähdrescher-Baureihe MF 800 eingeführt und in Frankreich Gabeln für unwegsames Gelände vorgestellt wurden.

Die hohen Verkaufszahlen für den Traktor MF 2000 im Jahre 1983 ergaben sich größtenteils aus den positiven Reaktionen auf den MF 2720 beim Weltpflüger-Wettbewerb in Simbabwe.

Die Motorenabteilung des Unternehmens verzeichnete Produktionssteigerungen in Pakistan, Argentinien und Polen, während sich die Produktion im australischen Werk Sunshine mehr als verdoppelte.

1984 verbesserten sich nach acht Jahren des Rückgangs die Verkaufszahlen für Traktoren, auch für Massey Ferguson. 
Die Power Shuttle-Funktion wurde optional für alle Industriemaschinenmodelle des Jahres 1984 verfügbar gemacht. Sie ermöglichte das sanfte Schalten der Fahrtrichtung unter Volllast mit einer elektronischen Steuereinheit und wurde bei Modellen wie dem Grabenbagger MF 50HX und dem Industrietraktor MF 30E angeboten.
Die MF-Familie der Kompakttraktoren wurde auf neuen Märkten eingeführt, und das größte Modell aus dieser Baureihe, der MF 1040, erschien zum ersten Mal in Nordamerika. Zum Ende des Jahres 1984 wurde in Italien die Produktion einer neuen Baureihe von Spezialtraktoren für den Wein-, Obst- und Gemüseanbau aufgenommen.

Um des 100. Geburtstags von Harry Ferguson zu gedenken, wurde die Suche nach dem weltweit ältesten funktionierenden Traktor gestartet: Im kanadischen Ontario wurde er gefunden. Der um 1918 hergestellte Massey-Harris Nr. 2 wurde 1984 immer noch zum Pflügen und Betrieb einer Hammermühle genutzt!

Der Prototyp der Großballenpresse wurde 1985 zum ersten Mal vorgestellt und im folgenden Jahr brachte MF seine elektronisierten Traktorbaureihen MF 3000/3600 heraus.

Unter schwierigen Weltmarktbedingungen wurde Massey Ferguson für die Verdienste im Traktorenexport mit dem Queen’s Award des Jahres 1986 ausgezeichnet.

Die Verkaufszahlen von MF stiegen 1987 um 27 %, und zum 25. Mal in Folge war Massey Ferguson die meistverkaufte Traktorenmarke weltweit.

Mit der Einführung der S-Baureihe wurde das MF-Sortiment an Industrietraktoren 1988 noch erweitert. In diesem Jahr erfolgte die Schließung des Werks in Brantford.

Als Anerkennung für weitere Entwicklungen beim computergestützten Datatronic-System wurde Massey Ferguson auf der Landwirtschaftsausstellung SIMA in Paris 1989 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

In Europa ergänzte der Mähdrescher MF 34 den bereits vorhandenen MF 38.